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Das brutale Geschäft mit der Wolle

Ein Schaf gibt Wolle. Dazu muss das Schaf geschoren werden. Natürlich ist es wichtig, dass ein Schaf von der Wolle befreit und geschoren wird. Wenn die Schafe nicht geschoren werden, können sie sich unwohl fühlen und sogar krank werden. Der Grund dafür ist der Schmutz, der sich in ihrer Wolle verfängt. Daher muss ein Schaf mindestens einmal pro Jahr geschoren werden. Doch natürlich ist auch die Wollindustrie ein skrupelloses Geschäft, das immer öfter zu Lasten der Schafe geht. Wer mehr Wolle schert, verdient logischerweise auch mehr an der Wolle. Denn die Schafe werden immer öfter brutal geschoren, so zeigt ein Video der Tierschutzorganisation PETA, dass die Arbeiter beim Scheren der Tiere, auf dem Hals stehen, um so das verängstigte Schaf zu fixieren. Andere Augenzeugen berichten davon, dass die armen Schäfchen geschlagen werden oder gar die Schafe bei der Schur brutal verletzt werden.

Darüber hinaus wurden beispielsweise Merino-Schafen eine besonders faltige Haut angezüchtet. Das Merino-Schaf ist die meist verbreiteste Art in Australien und besticht durch feine, weiße Wolle. Doch in der faltigen und gezüchteten Haut der Schafe, sammelt sich Dreck und Urin. Dadurch werden Fliegen angelockt, die in die Falten Eier legen und die Fliegen-Larven fressen so buchstäblich das arme Schaf an. Um das zu verhindern, werden den Merino-Schafen bei lebendigem Leibe, Haut abgeschnitten. Dies ganz ohne Betäubung und bei vollstem Bewusstsein. Doch oft werden genau diese verstümmelten und toten Flächen von Ungeziefer befallen.

PETA-Experten erklärten, dass es in der industriellen Wollproduktion kein tierfreundliches Scheren geben könne, denn das koste mehr Zeit, als die Arbeiter zur Verfügung haben. Die Tierorganisation ruft also dazu auf, den Verkauf von Schafswolle einzustellen, damit die Schafe nicht mehr Qualen leiden müssen. Als Alternative zu Produkten aus Wolle, könnte man beispielsweise auf Polyester, Synthetik oder andere tierfreundliche Fasern umsteigen.

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