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Welpenhandel in Polen
Welpenhandel in Polen

Welpenhandel in Polen

Polens illegales Lebend-Exportgut Nummer Eins sind unschuldige Hundewelpen. Eine kleine süße französische Bulldogge bekommt man für 250 Euro, der Rauhhaardackel kostet 150 Euro und der Mischling ist so gut wie geschenkt. Die Papiere sind jedoch gefälscht. Der illegale Handel mit Welpen boomt an der deutsch-polnischen Grenze. Seitdem jedoch Tierschützer vehement davor warnen, ist das Geschäft mit den Welpen in den Untergrund getaucht. Mittlerweile werden die Welpen unter der Ladentheke und auch im Internet verkauft. Wie beispielsweise in Slubice, ein bekannter Ort, in dem die Welpen auf dem Markt vor den Toilettenhäuschen angeboten werden oder aber auch in Bodzentyn bei Kielce. Der Tierschutzverein Berlin war an mindestens zwanzig Wochenenden vor Ort. Die Tierschützer machten Fotos von den Händlern, sie warnten und verhinderten somit den Kauf von Welpen durch potenzielle Interessenten. Leider ist in Polen der Handel mit Welpen erlaubt. Was manche aber nicht wissen, die Welpen werden zu früh von ihrer Mama entrissen.

Durch die nicht artgerechte Haltung tragen die Welpen bereits Krankheiten (Parasiten und Staupe) in sich. Sie liegen in Kartons, Plastikwannen oder Kofferräumen und quälen sich stundenlang ohne Wasser und sind oft der prallen Sonne ausgesetzt. Schätzungsweise sind 90 Prozent der Welpen krank und meist überlebt die Hälfte von ihnen leider nicht. Für die Einfuhr eines Hundes benötigt man einen EU-Heimtierausweis, einen Chip und eine Impfung gegen Tollwut, wer dies nicht hat, macht sich strafbar. Die Händler stehen sonst direkt unter dem Schild mit der Aufschrift: „Zakaz handlu zwierzetami“ – Tierhandel verboten. Die Markt-Händler sind mittlerweile fast das kleinere Übel, im Vergleich zu den organisierten Händlern im Internet. Der organisierte illegale Welpenhandel hat zugenommen und kommt nun mehr und mehr nach Deutschland und auch nach Berlin. Aufgrund der zunehmenden Onlinebestellungen wolle der Tierschutzverein sich ans Bundesinnenministerium wenden, um die Einfuhr zu verhindern.Die Hunde werden mittlerweile oftmals online bestellt, die Käufer holen auf einem Parkplatz in Grenznähe die Tiere dann ab. In Polen gibt es so genannte Hundefabriken, um den Bedarf in Deutschland, der stetig steigt, zu decken, dies bestätigen auch Tierschützer.In den Fabriken müssen Rassehunde gebären als wären sie Gebärmaschinen. Ein weiterer Basar ist am Grenzübergang Hohenwutzen (Markt ist noch näher an Berlin, noch größer und noch billiger).

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