Massentötung von schottischen Hochlandrindern - TIERSOS.de
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Massentötung von schottischen Hochlandrindern
Massentötung von schottischen Hochlandrindern

Massentötung von schottischen Hochlandrindern

Südlich in Grimma in Sachsen sterben 46 Rinder innerhalb von nur zwei Tagen auf den Weiden. Ein 66 Jahre alter Landwirt hat die Tiere nicht nach EU-Recht markiert, dies sind aber die Vorschriften des Veterinäramts. Da der Landwirt sich nicht an die Vorschriften gehalten hat, wurde auf Anordnung des Veterinäramts, das Töten der Tiere vorgenommen. Der Besitzer der Herde – Arnd Viehweg – ist nur noch ein kleines schwarzes Kälbchen von seiner Herde (Highland-Rinder) geblieben. Er hatte erst vorletzten Sonntag das kleine hilflose Kälbchen auf einer seiner Weiden gefunden. Jetzt päppelt er das Kalb mit der Flasche auf, das er Gertrud genannt hat. Bisher ist aber noch unklar, ob das Kälbchen weiterleben darf. Das Kalb ist das einzige schottische Hochlandrind, das der Tier-Razzia bisher entgangen ist.

Der Grund für dieses Massaker auf der Heide von Arnd Viehweg ist simpel: Tierärzte und das Amt hatten die Herde kontrolliert, da ihnen die Marken an den Ohren fehlten, quasi die Personalausweise der Tiere, konnten die Tier nicht zugeordnet werden. Der Grund für die fehlenden Clips an den Ohren ist aber, dass die Hochlandrinder ausgewildert worden sind. Die schottischen Rinder werden naturnah gehalten. Das heißt, dass sie nicht wie in anderen Betrieben in Ställen leben oder zu einer bestimmten Uhrzeit gefüttert werden. So leben die Tiere zwischen Bäumen, auf Wiesen und vermehren sich auch ganz natürlich. Teilweise sind die Rinder kaum noch beherrschbar und so sei es auch schwierig, den wilden Rindern Ohrenmarken anzulegen. Viehweg selber wurde einst bei dem Versuch, einem Kälbchen eine solche Marke anzulegen, beinahe zertrampelt!

Doch das Veterinäramt sieht das völlig anders und ordnete die massenhafte Tötung der Tiere an, sollte ein Rind keine Marke tragen. 4 Tage lang sollte die Tötung der Rinder andauern. Eine Alternative dazu gibt es angeblich nicht. So wurde die Herde von einem Expertenteam zusammengetrieben, selbst die Polizei rückte mit Einsatztrupps und Hubschraubern an. Was folgte waren brutale Szenen: mit Stromschlägen wurden mindestens 45 Rinder getötet. Doch selbst diese Stromschläge führten zu tierischen Qualen, denn einige Rinder überlebten den vermeidlichen Stromschlag und verendeten in brütender Hitze. Augenzeugen berichteten von qualvollen Szenen. Doch das zuständige Amt riegelte mit der Begründung ab, dass die Massentötung von Tierärzten begleitet wurde, somit eine Tierqual ausgeschlossen gewesen sei. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Berichte, die besagen, dass selbst einige Mitarbeiter der Aktion nach dem Anblick der Tötung Hilfe vom Psychologen brauchten.

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