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Haft für Veganer
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Haft für Veganer

Rund 800.000 Menschen in Deutschland leben vegan. Sprich, sie verzichten auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs und auch die Nutzung von tierischen Produkten wird abgelehnt. Das ist im Sinne der Tiere natürlich sehr löblich, inwiefern dies gesund und auch ökologisch ist, steht auf einem anderen Blatt. Geht man allerdings nach Silvio Berlusconi und seiner Partei Forza Italia, dann wird vegane Ernährung bald bestraft. Denn die Partei des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten sieht in der veganen Ernährung seiner Kinder, die Gefährdung des Kindeswohls. Das Gesetz sieht für die Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, sogar eine Haft vor. SO kann man als Elternteil bis zu 2 Jahre in Haft gehen, wenn das Kind noch unter 3 Jahre ist; ist es unter 16 Jahre, dann droht „nur“ eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr.

Grund für die Überlegung ist der Vorfall eines einjährigen Kindes, das von seinen Eltern vegan ernährt wurde. Schnell war das Kind unterernährt und musste in ärztliche Behandlung. Dort wurde das Kind wegen eines Herzdefekts einer Operation unterzogen. Den Eltern wurde vorerst das Sorgerecht entzogen. Der Gesetzesentwurf wurde nun ins italienische Parlament eingereicht und wird dort nun diskutiert. Der Einwand klingt sogar recht plausibel: Eltern können sich für eine vegane Lebensweise entscheiden, doch Kindern wird vegane Ernährung von den Eltern aufgezwungen.

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Tierschutz geht uns alle an. Daher soll auf TierSOS.de über Tierquälerei aufgeklärt werden und über Themen wie Nachhaltigkeit, Tierschutz und veganes/vegetarisches Leben berichtet werden. Damit es Hund, Katze, Maus, Elefant, Tiger und allen anderen Tieren der Welt, ein wenig besser geht!

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